{"id":11786,"date":"2018-10-02T22:14:02","date_gmt":"2018-10-02T20:14:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kloster-metten.de\/?page_id=11786"},"modified":"2018-10-02T22:24:14","modified_gmt":"2018-10-02T20:24:14","slug":"kunst","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/?page_id=11786","title":{"rendered":"Kunst"},"content":{"rendered":"<img class=\"size-medium wp-image-977 alignleft\" title=\"_atk1571\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1571-500x332.jpg\" alt=\"\" width=\"336\" height=\"223\" \/><h2>Kunst<\/h2><p>Wo sich heute die Kloster- und Pfarrkirche erhebt, stand urspr\u00fcnglich ein karolingisches Gotteshaus, von dem aber nur Fundamente erhalten geblieben sind. Im Laufe der Zeit kam es zu mehreren Umbauten, bis schlie\u00dflich im 12. Jahrhundert eine dreischiffige Basilika mit zwei Westt\u00fcrmen und einer Vorhalle errichtet wurde. Nach dem verheerenden Brand im Jahre 1236 lie\u00df Abt Albert I. (1242 - 1272) das Gotteshaus und die Abteigeb\u00e4ude wieder aufbauen. Am Dienstag nach Pfingsten des Jahres 1264 konnte der Bischof von Regensburg die Weihe vornehmen. Seither wird der Pfingstdienstag in Metten als<br \/>\nKirchweihfest begangen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1290.jpg\"><img class=\"alignleft size-medium wp-image-978\" title=\"_atk1290\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1290-332x500.jpg\" alt=\"\" width=\"177\" height=\"267\" \/><\/a>In den folgenden Jahren kam es immer wieder zu Ver\u00e4nderungen. Unter Abt Petrus II. V\u00e4ltl (1446 - 1459) begann man 1451 mit dem gotischen Umbau der Abteikirche. Abt Oswald I. Mayr (1496 - 1515) lie\u00df das Gotteshaus mit 20 Alt\u00e4ren ausstatten. Abt Johannes III. Nablas schaffte 1602 eine Orgel an, Abt Maurus Lauter versetzte 1646 den Hochaltar in die Mitte des Chores und unter den \u00c4bten Roman I. Scheffler und Benedikt I. Ferg wurden ab 1681 die T\u00fcrme neu gebaut.<\/p>\n<p>Die barocke Gestalt erhielt die Kirche zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Im Auftrag von Abt Roman II. M\u00e4rkl schuf Franz Josef Ignaz Holzinger die Stukkaturen. Der Hochaltar ist ein Werk des Straubingers Jakob Sch\u00f6pf, das Altarbild malte jedoch Cosmas Damian Asam. Von ihm hat sich sogar f\u00fcr diesen Auftrag eine gesiegelte Quittung von 1715 \u00fcber 500 Gulden erhalten.<\/p>\n<p>Zu sehen ist auf dem Altargem\u00e4lde der Kirchenpatron St. Michael bei der Vertreibung der gefallenen Engel aus dem Himmel. Die beiden seitlichen Skulpturen verk\u00f6rpern zur linken Kaiser Karl den Gro\u00dfen mit dem Modell der Mettener Klosterkirche und zur rechten den heiligen Benedikt von Nursia. Gefertigt hat sie Franz Mozart, ein Gro\u00dfonkel von Wolfgang Amadeus.<\/p>\n<p>Das Deckenfresko im Altarraum stammt ebenfalls von Asam und zeigt die g\u00f6ttliche Trinit\u00e4t, wie sie den Beschluss zur Rettung der Menschheit fasst, in dem sich Jesus dem Vater als Opfer anbietet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1294.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-976 alignleft\" title=\"_atk1294\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1294-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Hauptraum:<\/strong><br \/>\nThema ist die Prophetie, dargestellt vor allem in der Begegnung des heiligen Benedikt mit dem Gotenk\u00f6nig Totila.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3819.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-969 alignleft\" title=\"_atk3819\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3819-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Vorhalle:<\/strong><br \/>\nBegegnung von Kaiser Karl dem Gro\u00dfen mit dem seligen Utto<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1297.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-970 alignleft\" title=\"_atk1297\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1297-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Orgelempore:<\/strong> K\u00f6nig David beim Harfenspiel; an der Nordwand die heilige C\u00e4cilia an der Orgel; an der S\u00fcdwand Benediktinerabt Wilhelm von Hirsau, Verfasser des Traktats \u201eDe musica\u201c.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk4818.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-973 alignleft\" title=\"_atk4818\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk4818-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Kreuzaltar:<br \/>\n<\/strong> Altarblatt von Martin Speer mit dem gekreuzigten Christus, Stuckfiguren sind Kaiser Heraklius und Kaiserin Helena. Das Fresko am Gew\u00f6lbe hat zum Thema die Kreuzauffindung durch Helena.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><strong>Marienaltar:<\/strong><br \/>\nAltargem\u00e4lde wird Cosmas Damian Asam zugeschrieben und zeigt Maria als Rosenkranzk\u00f6nigin. Die Stuckfiguren stellen den heiligen Joachim und die heilige Anna dar. Deckenfresko mit Aufnahme Mariens in den Himmel.<\/p>\n<p><strong>Stephanusaltar:<br \/>\n<\/strong> Altarblatt mit dem Martyrium des heiligen Stephanus von Martin Speer; Deckenfresko mit dem Streitgespr\u00e4ch des heiligen Stephanus \u00fcber das mosaische Gesetz.<\/p>\n<p><strong>Apostelaltar:<br \/>\n<\/strong> Altarblatt mit \u00dcbertragung der Schl\u00fcsselgewalt des heiligen Petrus von Martin Speer. Stuckfiguren sind Anselm von Canterbury und der heilige Wolfgang. Deckenfresko mit Abschied Jesu von den Aposteln. \u00dcber der Nische Deckenfresko mit Tod des heiligen Joseph.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><strong>Sebastianialtar:<\/strong><br \/>\nAltarblatt mit Martyrium des heiligen Sebastian von Martin Speer; Deckenfresko mit heiligem Sebastian bekr\u00e4ftigt zwei gefangene Soldaten im Glauben.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3824.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-974 alignleft\" title=\"_atk3824\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3824-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Benediktusaltar: <\/strong><br \/>\nAltarblatt mit Tod des heiligen Benedikt von Christian Winck. Stuckfiguren stellen den heiligen Martin und den heiligen Erasmus dar. Deckenfresko mit Besuch des heiligen Benedikt bei seiner Schwester Scholastika; \u00fcber der Nische Deckenfresko mit Taufe Jesu im Jordan.<\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/schuler-an-orgel-11.jpg\"><img class=\"size-thumbnail wp-image-975 alignleft\" title=\"schuler-an-orgel-11\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/schuler-an-orgel-11-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Orgel: <\/strong> 1604 erbaut, 1727 durch Neubau von Conrad Brandenstein ersetzt. 1989 neues Orgelwerk von Hubert Sandtner (Dillingen)<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Disposition-Sandtnerorgel-Stiftskirche.pdf\">Disposition Sandtnerorgel Stiftskirche<\/a><\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1890.jpg\"><img class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2047\" title=\"_atk1890\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1890-170x115.jpg\" alt=\"\" width=\"170\" height=\"115\" \/><\/a><strong>Glocken:<\/strong> Beitrag von P. Alfons M. Zimmermann in AJM<br \/>\n<a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/die_mettener_glocken.pdf\">Die_Mettener_Glocken.pdf<\/a><\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p class=\"Absatzlinks\"><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>P. Wilhelm Fink OSB, Die Mettener Stiftskirche: ihre Geschichte und ihre Kunst, Deggendorf 1920<\/li>\n<li>P. Michael Kaufmann OSB, S\u00e4kularisation, Desolation und Restauration in der Benediktinerabtei Metten (1803-1840), Metten 1993<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>KunstWo sich heute die Kloster- und Pfarrkirche erhebt, stand urspr\u00fcnglich ein karolingisches Gotteshaus, von dem aber nur Fundamente erhalten geblieben sind. Im Laufe der Zeit kam es zu mehreren Umbauten, bis schlie\u00dflich im 12. Jahrhundert eine dreischiffige Basilika mit zwei Westt\u00fcrmen und einer Vorhalle errichtet wurde. 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