{"id":137,"date":"2008-08-11T16:50:42","date_gmt":"2008-08-11T14:50:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kloster-metten.de\/?page_id=137"},"modified":"2016-02-20T13:57:20","modified_gmt":"2016-02-20T12:57:20","slug":"hausgeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/?page_id=137","title":{"rendered":"Hausgeschichte"},"content":{"rendered":"<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-959\" title=\"_atk3048\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3048-332x500.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3048-332x500.jpg 332w, https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3048.jpg 665w\" sizes=\"auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><h2>Hausgeschichte<\/h2><p>Forschungen zufolge geht das Kloster auf das Verm\u00e4chtnis des seligen Priesters Gamelbert von Michaelsbuch und dessen Erben, des seligen Utto zur\u00fcck. Er soll es als Sippenkloster gegr\u00fcndet haben, besiedelt wurde es dann wahrscheinlich durch M\u00f6nche von der Insel Reichenau. Der heutige Abt Wolfgang M. Hagl spricht von einem mutigen Schritt, da im 8. Jahrhundert die noch ungez\u00e4hmte Donau eine nur schwer zu \u00fcberschreitende Grenze war. Durch das Wald- und Sumpfgebiet f\u00fchrte kein einziger befestigter Weg. Der bayerische Herzog Tassilo wollte aber dieses Grenzland zu B\u00f6hmen hin besiedeln und kultivieren. Benediktiner sollten daf\u00fcr sorgen, dass mit Hilfe t\u00fcchtiger Bauerns\u00f6hne Rodung und Besiedelung m\u00f6glich wurde.<\/p>\n<p>Die offizielle Stiftung des Klosters erfolgte aber erst 792 durch Kaiser Karl den Gro\u00dfen, der dem Kloster K\u00f6nigsschutz und Immunit\u00e4t verlieh. Seine Figur ist auch im Innenhof der Klosteranlage auf dem Brunnen zu sehen. Der Legende nach hatte sich der Herrscher bei einer Jagd im umliegenden Wald verirrt. Dabei traf er in seiner Not auf den Einsiedler Utto, der ihm weiterhelfen konnte. Im Namen des Kaisers durfte Utto daraufhin das Kloster errichten und wurde dessen erster Abt.<\/p>\n<p>Kaiser Ludwig der Fromme best\u00e4tigte 837 die Rechte und sein Sohn, K\u00f6nig Ludwig der Deutsche, garantierte 850 freie Abtwahl. Das Kloster wurde mit der Rodung und Kolonisation im Bayerischen Wald sowie in der Ostmark beauftragt. Die Ungarneinf\u00e4lle und die S\u00e4kularisation Herzog Arnulfs im 10. Jahrhundert sorgten jedoch daf\u00fcr, dass das Kloster aufgehoben und durch ein weltliches Kanonikerstift ersetzt wurde.<\/p>\n<p>1157 siedelte der Babenberger Herzog Heinrich Jasomirgott als Eigenklosterherr wieder M\u00f6nche in Metten an, die im Geiste der Reformbewegung des Schwarzw\u00e4lder Benediktinerklosters in Hirsau ihren Dienst taten. 1236 zerst\u00f6rte ein Brand die gesamte Anlage. Ein Wiederaufbau war n\u00f6tig, wobei die Kirche 1264 geweiht wurde. Bereits 1246 war die Vogtei an die Wittelsbacher \u00fcbergegangen, die Metten zum landst\u00e4ndischen Kloster machten.<\/p>\n<p>Im Sp\u00e4tmittelalter wurde Metten von der Melker und der Kastler Reform erfasst. Damals bestand auch eine bedeutende Schreib- und Malschule. Abt Johannes Nablas (1595 &#8211; 1628) konsolidierte das Kloster nach dem Niedergang in der Reformationszeit. Nach der Krisenzeit des Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieges war es Abt Roman M\u00e4rkl (1706 bis 1729), der das Kloster (Kirche, Bibliothek und Festsaal) im barocken Stil umgestalten lie\u00df.<br \/>\nIn der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts entwickelte sich ein reges wissenschaftliches Leben in der Abtei, das jedoch mit der S\u00e4kularisation ein j\u00e4hes Ende erfuhr. Am 21. M\u00e4rz 1803 wurde Abt C\u00f6lestin St\u00f6ckl (1791 -1803\/07) die Aufhebung des Klosters verk\u00fcndet. Der Besitz wurde versteigert oder verpachtet, die Ordensleute aus ihrem Zuhause vertrieben.<\/p>\n<p>Der Adelige Johann von Pronath-Offenberg erwarb 1830 den gr\u00f6\u00dften Teil des kl\u00f6sterlichen Anwesens und machte mit Erlaubnis von K\u00f6nig Ludwig I. eine Neuansiedlung von M\u00f6nchen m\u00f6glich. Damit war Metten das erste in Bayern wiederer\u00f6ffnete Benediktinerkloster. Es wurde betraut mit Seelsorge, Erziehung und Wissenschaft. 1837 er\u00f6ffneten die Patres Seminar und Schule). Mettener M\u00f6nche wirkten am Wiederaufbau des Benediktinerordens in Bayern entscheidend mit. Auch bei der Erneuerung der bayerischen Benediktinerkongregation 1858 wurde Metten Mitglied. In den \u00c4bten Gregor Scherr (1856 bis 1877 Erzbischof von M\u00fcnchen-Freising), Leo Mergel (1905 bis 1932 Bischof von Eichst\u00e4tt) und Augustinus Mayer (1972 Kurienerzbischof, 1985 Kardinal) gingen aus Metten drei Bisch\u00f6fe hervor.<\/p>\n\r\n\t\t<style type='text\/css'>\r\n\t\t\t#gallery-1 {\r\n\t\t\t\tmargin: auto;\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\r\n\t\t\t\tfloat: left;\r\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\r\n\t\t\t\ttext-align: center;\r\n\t\t\t\twidth: 33%;\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\t#gallery-1 hr {\r\n\t\t\t\theight: 1px;\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\r\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\r\n\t\t\t}\r\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\r\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-137 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><hr class='null'><dl class='gallery-item'>\r\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t<a title=\"_atk3746\"  href='https:\/\/www.kloster-metten.com\/?attachment_id=1540'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"170\" height=\"115\" src=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3746-170x115.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1540\" \/><\/a>\r\n\t\t\t<\/dt>\r\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1540'>\r\n\t\t\t\tBenedikt und Totila\r\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\r\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t<a title=\"_atk3747\"  href='https:\/\/www.kloster-metten.com\/?attachment_id=1538'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"170\" height=\"115\" src=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3747-170x115.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\r\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\r\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\r\n\t\t\t\t<a title=\"_atk3820\"  href='https:\/\/www.kloster-metten.com\/?attachment_id=1539'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"170\" height=\"115\" src=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk3820-170x115.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1539\" \/><\/a>\r\n\t\t\t<\/dt>\r\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1539'>\r\n\t\t\t\tUtto und Karl der Gro\u00dfe\r\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\r\n\t\t<\/div>\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HausgeschichteForschungen zufolge geht das Kloster auf das Verm\u00e4chtnis des seligen Priesters Gamelbert von Michaelsbuch und dessen Erben, des seligen Utto zur\u00fcck. Er soll es als Sippenkloster gegr\u00fcndet haben, besiedelt wurde es dann wahrscheinlich durch M\u00f6nche von der Insel Reichenau. Der heutige Abt Wolfgang M. Hagl spricht von einem mutigen Schritt, da im 8. Jahrhundert die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":19,"menu_order":1,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-137","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/137","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=137"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/137\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8948,"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/137\/revisions\/8948"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/19"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=137"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}