{"id":494,"date":"2008-08-26T10:56:20","date_gmt":"2008-08-26T08:56:20","guid":{"rendered":"http:\/\/kloster-metten.de\/?page_id=494"},"modified":"2026-01-23T21:33:06","modified_gmt":"2026-01-23T20:33:06","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/?page_id=494","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<a href=\"http:\/\/kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk5067.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"_atk5067\" alt=\"\" height=\"191\" width=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1349\" src=\"http:\/\/kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk5067-500x317.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk5067-500x317.jpg 500w, https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk5067.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><h2>Geschichte<\/h2><p>Der Beginn des Aufbaus der alten Bibliothek muss etwa um das Jahr 1265 angesetzt werden. Grund daf\u00fcr ist, dass das 766 gegr\u00fcndete Kloster im Jahr 1236 durch einen Brand zerst\u00f6rt wurde, und danach erst wieder neues Leben in die Mauern einziehen musste. Die Bibliothek, die um 1400 eine Schreibstube unterhielt, wurde unter Abt Johannes Nablas (um 1600) mit zahlreichen Handschriften und Druckwerken ausgestattet (entsprechende Verzeichnisse aus dieser Zeit befinden sich in der Bayerischen Staatsbibliothek M\u00fcnchen). Unter diesem Abt wurde auch der Bibliotheksraum erbaut (1624), der fast hundert Jahre sp\u00e4ter durch Franz Joseph Holzinger und Innocenz War\u00e4thi barock ausgestaltet wurde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk50751.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"_atk50751\" alt=\"\" height=\"188\" width=\"300\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1706\" src=\"http:\/\/kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk50751-500x313.jpg\" srcset=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk50751-500x313.jpg 500w, https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk50751.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Mit der S\u00e4kularisation im Jahre 1803 kam es auch zur Aufl\u00f6sung der Bibliothek. Damals gelangten jeweils mehrere hundert B\u00e4nde an die M\u00fcnchner Hofbibliothek, an die Landshuter Universit\u00e4tsbibliothek und an die geplante Straubinger Provinzialbibliothek. Anl\u00e4sslich der Wiedererrichtung des Klosters legte der Regensburger Bischof Johann Michael Sailer (1751 &#8211; 1832) am 1. April 1830 mit einer Buchwidmung den &#8222;Grundstein&#8220; f\u00fcr die neue Bibliothek. Mettener Altbest\u00e4nde kamen nur in sehr geringer Zahl (etwa 300 B\u00e4nde) zur\u00fcck. Erg\u00e4nzt wurden diese zun\u00e4chst durch einige \u00e4ltere Druckwerke aus Andechs, die der erste Prior Mettens Pater Ildephons Nebauer (1768 &#8211; 1844) mitbrachte.<\/p>\n<p>Wertvolle theologische, philosophische und historische Werke erhielt die Bibliothek aus dem Nachlass des ehemaligen Benediktiners Pater Amandus Hoecker (Oberalteich, gestorben 1836), durch \u00dcbergabe der Restbest\u00e4nde der Abtei Pr\u00fcfening (1842) sowie durch staatliche Zuteilung einer gro\u00dfen Zahl von Druckwerken (etwa 4.000 B\u00e4nde) aus aufgel\u00f6sten Klosterbibliotheken des schw\u00e4bischen Raumes (1845; Reichsabtei Kempten, Pr\u00e4monstratenserkloster Roggenburg, Jesuitenkl\u00f6ster in Augsburg, Landsberg und Mindelheim, Augustinerkloster in Memmingen).<\/p>\n<p>1839 kam es zur Errichtung einer &#8222;Lesebibliothek&#8220; f\u00fcr die Studenten der Klosterschule. Dazu wurden aus der Klosterbibliothek geeignete B\u00fccher ausgemustert. Dar\u00fcber hinaus dienten m\u00e4\u00dfige Jahresbeitr\u00e4ge der Studenten zur Anschaffung neuer B\u00fccher. F\u00fcr den Allgemeinbestand wurden in der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts viele Werke der Theologie, Philologie und Geschichte erworben.<\/p>\n<p>Infolge Raummangels mussten immer wieder Buchbest\u00e4nde in verschiedene R\u00e4ume des Klosters verlagert werden. Im Sommer 2009 wurden die neuen Bibliotheksr\u00e4ume im Erdgescho\u00df auf der linken Seite des Klosterhofes er\u00f6ffnet, in denen jetzt schrittweise der Gesamtbestand wieder vereinigt werden soll. Die jetzt verwendeten Kataloge wurden in den beiden letzten Jahrzehnten neu angelegt. Seit 2007 wird an der retrospektiven Katalogisierung in den Verbundkatalog des BVB gearbeitet.<\/p>\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Handbuch der kirchlichen katholisch-theologischen Bibliotheken in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin \/ erarb. und. hrsg. von Franz Rudolf Reichert; 2. neubearb. u. wesentl. erw. Auf. &#8211; M\u00fcnchen : Saur, 1979<\/li>\n<li>Handbuch der katholisch-theologischen Bibliotheken \/ bearb. von Franz Wenhardt. &#8211; 3. v\u00f6llig neu bearb. Ausg. &#8211; M\u00fcnchen : Saur, 1991<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GeschichteDer Beginn des Aufbaus der alten Bibliothek muss etwa um das Jahr 1265 angesetzt werden. Grund daf\u00fcr ist, dass das 766 gegr\u00fcndete Kloster im Jahr 1236 durch einen Brand zerst\u00f6rt wurde, und danach erst wieder neues Leben in die Mauern einziehen musste. 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