{"id":57,"date":"2008-08-04T21:36:44","date_gmt":"2008-08-04T19:36:44","guid":{"rendered":"http:\/\/kloster-metten.de\/?page_id=57"},"modified":"2023-02-18T09:48:12","modified_gmt":"2023-02-18T08:48:12","slug":"sein-leben","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.kloster-metten.com\/?page_id=57","title":{"rendered":"Sein Leben"},"content":{"rendered":"<a href=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1400.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1230\" title=\"_atk1400\" src=\"http:\/\/kloster-metten.de\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1400-332x500.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"362\" srcset=\"https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1400-332x500.jpg 332w, https:\/\/www.kloster-metten.com\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/_atk1400.jpg 665w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a><h2>Sein Leben<\/h2><p>Der heilige Benedikt wurde um etwa 480 im italienischen Nursia (heute Norcia) in Umbrien geboren. Der von ihm begr\u00fcndete Benediktinerorden spannte ein grenz\u00fcberschreitendes Netz von Kl\u00f6stern \u00fcber ganz Europa. Sie wurden zu Zentren der Bildung und des Fortschritts \u2013 f\u00fcr die Fr\u00f6mmigkeit, f\u00fcr die Wissenschaft und auch f\u00fcr die Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Ber\u00fchmt ist Benedikts lateinisches Leitwort \u201eOra et labora\u201c (Bete und arbeite). Seine Ordensregel beinhaltet eine praktische Lebenslehre der Bibel und wird heute sogar bei Managerseminaren behandelt. In dem Text, der von seiner Aktualit\u00e4t nichts verloren hat, geht es im Gewand von Weisungen f\u00fcr M\u00f6nche um zentrale christliche Themen wie Gebet, menschliches Miteinander und Arbeit.<\/p>\n<p>Die Quellenlage \u00fcber das Leben Benedikts ist d\u00fcnn: Erst Papst Gregor der Gro\u00dfe \u00fcberlieferte um 593 biografische Notizen. Da war Benedikt schon einige Jahre tot. Entstammen soll er einer Familie von kleinem Landadel. Seine Eltern schickten ihn zum Jurastudium nach Rom. Der junge Mann aber floh dem Trubel der Gro\u00dfstadt und zog sich mit Hilfe des M\u00f6nchs Romanus f\u00fcr drei Jahre in die Abgeschiedenheit einer H\u00f6hle zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ein Zwischenspiel als Reform-Abt in einem verlotterten Kloster endete mit Entt\u00e4uschung und abermaligem R\u00fcckzug in die Ein\u00f6de. Dort entwickelte er die Idee eines erneuerten Ordenlebens. Wegen der Gefahren, die eine v\u00f6llige Einsamkeit bringt, sollten die M\u00f6nche in Gemeinschaft leben. Das Kloster war durch eine strenge Regel an einem Ort zusammen zu halten und zu disziplinieren, um den damals herrschenden Missst\u00e4nden durch vagabundierende M\u00f6nche entgegen zu wirken. Die Benediktregel wurde zum gro\u00dfen Vorbild ihrer Zeit und galt vom 9. bis 13. Jahrhundert in fast allen Kl\u00f6stern als Gesetz.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst entstand um den M\u00f6nchsvater Benedikt in der Ein\u00f6de von Subiaco eine monastische Gemeinschaft mit zw\u00f6lf kleinen Kl\u00f6stern. Den Mordanschlag eines Neiders \u00fcberlebte er der Legende nach nur, weil ein Rabe ihm das vergiftete Brot wegnahm. Danach zog Benedikt mit seinen Sch\u00fclern im Jahr 529 auf den Monte Cassino um. Auf dem steilen Berg zwischen Rom und Neapel errichteten sie auf den Resten eines Apollotempels ein neues Kloster, das zur Keimzelle des Benediktinerordens mit m\u00e4nnlichem und weiblichem Zweig werden sollten. Der Vision\u00e4r Benedikt starb 547 in seinem Oratorium, stehend und von zwei Br\u00fcdern gest\u00fctzt, wie die \u00dcberlieferung festh\u00e4lt. Sein Grab hatte er schon zuvor ausheben lassen.<\/p>\n<p>Der Name \u201eBenedikt\u201c kommt von lateinisch \u201eBenedictus\u201c (der Gesegnete). Dargestellt wird der Heilige im schwarzen Benediktinerhabit mit der Ordensregel in der Hand, Manchmal auch mit einem Raben, der das vergiftete Brot im Schnabel h\u00e4lt. Oft wird er zudem mit seiner Schwester, der heiligen Scholastika, abgebildet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sein LebenDer heilige Benedikt wurde um etwa 480 im italienischen Nursia (heute Norcia) in Umbrien geboren. Der von ihm begr\u00fcndete Benediktinerorden spannte ein grenz\u00fcberschreitendes Netz von Kl\u00f6stern \u00fcber ganz Europa. Sie wurden zu Zentren der Bildung und des Fortschritts \u2013 f\u00fcr die Fr\u00f6mmigkeit, f\u00fcr die Wissenschaft und auch f\u00fcr die Landwirtschaft. 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