
„Wenn ihr meine Freunde seid, dann tut dies zu meinem Gedächtnis!“
In Erinnerung an die Geschehnisse des Gründonnerstags haben sich die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft Metten-Neuhausen zusammen mit uns Mettener Mönchen in der Pfarr- und Klosterkirche St. Michael am Abend des 2. April versammelt. Abt Athanasius stand der Eucharistiefeier vom letzten Abendmahl vor. Bei der Fußwaschung traten ein Erstkommunionkind, Firmlinge und mehrere Erwachsene aus den Pfarreien Metten und Neuhausen vor den Altar. Abt Athanasius wusch ihnen die Füße. Zuvor deutete er diesen Ritus und nahm Bezug zu den Worten aus dem Evangelium zum Gründonnerstag. Mit Abt Athanasius standen unser Prior P. Thomas, Abt em. Wolfgang M. Hagl sowie die Mitbrüder P. Michael, P. Markus, P. Norbert, P. Erhard und P. Altmann am Altar. Ebenfalls konzelebriert hat P. Felix. Pater Maurus fungierte als Diakon und verkündete das Evangelium. Nachdem die Orgel verstummte, erfüllten Volksgesang sowie die Stimmen der Schola auf der Empore unsere Stiftskirche mit festlichem Gesang. „Nach dem Lobgesang gingen sie zum Ölberg hinaus.“ Der Tradition folgend wurde das Allerheiligste nach der Messfeier in einer Prozession zur Benediktuskapelle übertragen. Dort verbleibt das Allerheiligste bis zur Feier der Osternacht. In Erinnerung an die Todesangst Jesu am Ölberg wurde noch bis zur Mitternacht stille Anbetung vor dem Allerheiligsten in der Benediktuskapelle gehalten. Das heilige Triduum von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu hat auch in unserer Pfarreiengemeinschaft und für unsere Mönchsgemeinschaft begonnen.

